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Presseberichte zur BITqms Qualitäts- und Managementsoftware der BITWORKS GmbH Darmstadt

Krankenhausstrukturgesetz (KHSG)

11 Jan 2016
Gemäß dem Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung spielt Qualität in Krankenhäusern eine immer größere Rolle. Der Faktor Qualität wird als Kriterium bei der  Krankenhausplanung eingeführt. Hohe Qualität soll sich für Krankenhäuser aufgrund von Qualitätszu- und -abschläge für Leistungen auch finanziell lohnen.

Qualitätsindikatoren.
Der Gemeinsame Bundesausschuss, wichtigstes Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, wird hierzu Qualitätsvorgaben für die Bewertung der Versorgungsqualität von Krankenhäusern und Fachabteilungen entwickeln. Diese Qualitätsindikatoren können sich auf Strukturen, Abläufe oder auch auf die Qualität der Behandlungsergebnisse des Krankenhauses beziehen.

Eine mögliche Unterteilung der Qualitätsindikatoren wäre:
  • Strukturqualität (bspw. technische und personelle Ausstattung).
  • Prozessqualität eines konkreten Prozesses (bspw. Durchführung notwendiger Voruntersuchungen).
  • Ergebnisqualität (bspw. Komplikationsraten, Infektionsraten).

Diese Qualitätsindikatoren werden dann als Grundlage für die Krankenhausplanungen der Länder verwendet: Qualität wird hier also einen Aspekt bei der Krankenhausplanung einnehmen.

Für wen ist das Krankenhausstrukturgesetz gut?
Die festgelegten Qualitätsindikatoren gewährleisten, dass jedes Krankenhaus einen bestimmten Qualitätsstandard aufrecht erhalten muss. Auch besondere Leistungen, wie z.B. Dokumentation und Beratung bei seltenen Erkrankungen werden finanziell besser vergütet, um Anreize zu schaffen, auch in diesen Bereichen qualitativ hochwertig zu arbeiten. So werden zum Beispiel Universitätskliniken und auch Kliniken der Notfallversorgung finanziell besser gestellt. Durch den Pflegezuschlag und das Pflegestellen-Förderprogramm können Krankenhäuser beispielsweise bis zu 830 Millionen Euro zusätzlich im Jahr erlangen.
Erfüllt ein Krankenhaus die Qualitätskriterien hingegen (dauerhaft) nicht, sind Qualitätsabschläge beim Krankenhausbudget sowie langfristig auch die Schließung mögliche Konsequenzen.
Vor allem profitieren von diesem Gesetz aber die Patienten, denn: Qualität steht letztendlich für Patientensicherheit.
Im Zuge dessen sollen auch die jährlichen Qualitätsberichte der Krankenhäuser patientenfreundlicher gestaltet werden. Denn Patientinnen und Patienten wollen Informationen über die Qualität der Krankenhausversorgung, die verständlich und nachvollziehbar sind.

Welche Qualitätsaspekte fördert das Gesetz?
Die Erhaltung und Verbesserung der Versorgungsqualität rückt durch das neue Gesetz in den Vordergrund.

Erreichbarkeit und Flächendeckung: In vielen Fällen ist eine schnelle Versorgung der Patienten das Wichtigste. Hierbei zählen vor allem gute Erreichbarkeit und Schnelligkeit. Sicherstellungszuschläge sollen künftig gewährleisten, dass wirtschaftlich nicht rentable Krankenhäuser, die aber für die Flächendeckung wichtig sind, finanziell entsprechende Unterstützung erhalten.

Hohe Versorgungsqualität: Damit das Krankenhauspersonal gerade bei hochkomplexen Eingriffen auf die notwendige Erfahrung und Routine zurückgreifen kann, wird für bestimmte Bereiche eine Mindestmenge an Behandlungen festgeschrieben. Diese Mindestanzahl an entsprechenden Behandlungen muss von dem Krankenhaus pro Jahr durchgeführt werden - anderenfalls erhält das Krankenhaus kein Geld für diese Art Behandlung von der Krankenkasse. 

Bessere Hygienestandards: Im Zuge des Hygieneförderprogramms werden zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um die Einstellung und Ausbildung von Hygienefachkräften zu fördern. Damit sollen Infektionen in Krankenhäusern zielgerichtet vorgebeugt werden.

Wann darf eine Verminderung der Vergütung (Qualitätsabschläge) erfolgen?
Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung kann künftig unangemeldet Kontrollen in den Krankenhäusern durchführen, wenn es Anhaltspunkte für Qualitätsverstöße gibt. Werden im Zuge der Überprüfungen Qualitätsmängel aufgedeckt, müssen diese zum Schutz der Patientinnen und Patienten schnellstmöglich beseitigt werden. Tritt innerhalb eines Jahres keine Besserung ein, werden die Mittel gekürzt.

Ab wann gilt das Gesetz?
Das Gesetz ist seit dem 01. Januar 2016 in Kraft.

Quellen: